Ihre Fragen...






„Wie oft muss mein Hund geimpft werden?“

Ein junger Hund wird das erste Mal mit 8 Wochen geimpft. Die zweite Impfung erfolgt mit 12 Wochen. Eine dritte Impfung mit 16 Wochen wird empfohlen. Danach wird der Hund jährlich geimpft. Sind Sie unsicher, kommen Sie einfach mit dem Impfpass bei uns vorbei.

„Meine Katze ist nur in der Wohnung. Muss sie trotzdem geimpft werden?“

Ja auch eine Wohnungskatze kann sie mit Katzenschnupfen oder Katzenseuche infizieren, wenn auch die Wahrscheinlichkeit geringer ist, als bei einer Katze mit Freigang. Die Infektion kann über den Besitzer als Vektor erfolgen. Eine Impfung empfiehlt sich.

„Wie oft muss meine Katze mit Freigang entwurmt werden?“

Ihre Katze muss 4x im Jahr (alle 3 Monate) mit einem Medikament gegen Spul-, Haken- und Bandwürmer entwurmt werden. Wenn die Katze viele Mäuse jagt, kann sogar das nicht ausreichen. Sehr fleißige Jäger sollte man sicherheitshalber monatlich entwurmen.

„Darf ich mein Pferd nach der Impfung normal weiterreiten?“

Nein. Sie sollten Ihr Pferd 3 Tage nur leicht arbeiten. Es sollte dabei nicht schwitzen, da das Immunsystem durch eine Impfung auf Hochtouren läuft und das Pferd deshalb vorübergehend Schonung braucht.

„Kann eine Goldbehandlung/Akupunktur die Arthrose-Lahmheit und die Schmerzen meines Labradors lindern?“

Ja, wenn eine operative Therapie nicht sinnvoll oder die Narkose zu riskant erscheint, kann eine Goldimplantation erstaunliche Erfolge bringen. Die Tiere werden in der Regel schmerzfreier, können wieder länger und unbelasteter Laufen und Spielen und das Ganze auch noch ohne jegliche Nebenwirkungen.

„Mein Hund rutscht immer mit dem Hintern über den Boden und stinkt mehr als sonst.“

Das deutet auf verstopfte Analdrüsen hin. Lästig aber harmlos - die Drüsen werden bei uns entleert und Sie und Ihr Hund haben wieder Ruhe.

„Mein Riesenschnautzer (8 Jahre) ist in letzter Zeit so kurzatmig, hustet und will kaum noch mit anderen Hunden spielen.“

Kurzatmigkeit, Husten und insbesondere verminderte Belastbarkeit beim Spielen oder Spaziergehen können Symptome einer Herzschwäche oder Herzklappenerkrankung sein. Eine gründliche Diagnostik mit Laboruntersuchung, Röntgen, EKG und Herzultraschall (Echokardiographie) ist sinnvoll. Häufig hilft dann schon eine milde Herzmedikation, um die Leistungsfähigkeit wieder zu verbessern und die Lebensqualität Ihres Schnautzers wieder zu erhöhen.

„Mein Hund kratzt sich auffällig viel. Kann das eine Allergie sein.“

Juckreiz kann vielfältige Ursachen haben, zum Beispiel Pararsiten (Flöhe, Milben, Hautpilze), Futtermittelallergien oder Allergien durch äußere Einflüsse wie Gräser, Pollen oder Hausstaubmilben. Deshalb sollte Ihr Tier bei einem Tierarzt vorgestellt werden.

„Ist es am besten für meinen Hund, wenn ich rohes Fleisch füttere, wie es ja auch die Wölfe in freier Wildbahn zu sich nehmen?“

Beim sogenannten Barfen muss die Ration und Zusammensetzung des Frischfleischs je nach Alter und Größe des Hundes berechnet werden. Ebenso der Anteil an Muskelfleisch und Innereien. Sie müssen unbedingt Futterergänzungsmittel zufüttern und regelmäßig entwurmen. Dies ist sehr aufwändig. In vielen Fällen sind sie deshalb besser beraten ein konventionelles, hochwertiges Fertigfutter zu füttern.

„Das Auge meiner Katze tränt schon ein paar Tage und wird oft zusammengekniffen. Kann ich meine eigenen Augentropfen verwenden?“

Nein, niemals! Zwar werden auch vom Tierarzt oft Augentropfen oder -salben aus der Humanmedizin verabreicht, aber es ist zwingend notwendig, die Ursache des Problems durch eine eingehende Untersuchung des Auges festzustellen. Augenmedikamente beinhalten verschiedene Wirkstoffe und ein falsches Medikament kann sogar ein Problem am Auge verschlimmern. Bei allen Veränderungen am Auge sofort einen Tierarzt aufsuchen, damit das "Augenlicht" des Tieres nicht in Gefahr gebracht wird.

„Meine Meerschweinchen (Männchen und Weibchen) sind noch so klein. Wann muss ich sie kastrieren, damit kein Nachwuchs kommt?“

Meerschweinchen werden mit etwa 3 Wochen sehr früh geschlechtsreif, spätestens dann müssen sie auch kastriert werden, wenn Sie Nachwuchs haben sollen.

„Müssen Kaninchen auch entwurmt und geimpft werden?“

Kaninchen müssen nicht routinemäßig wie Hunde und Katzen entwurmt werden, sondern nur wenn Probleme auftreten und Parasiten festgestellt werden. Bei Kaninchen, die im Freien gehalten werden, muss einmal jährlich eine Impfung gegen Myxomatose und RHD (Rabbit Haemorrhagic Disease) erfolgen.

 



An dieser Stelle beantworte
ich regelmäßig allgemein
interessierende Fragen meiner Patienten. Wenn Sie auch eine Frage haben, senden Sie mir diese gern zu.

 


Tierarztpraxis Dr. med. vet. Britta Wiegand
Steinbeker Hauptstr. 68 - 22117 Hamburg - Tel. 040-712 18 00
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